Hotels am Hamburger Bahnhof

Hamburger Bahnhof Berlin-Mitte

Museum für Gegenwart

Wikipedia Erläuterung zum Hamburger Bahnhof

Der Hamburger Bahnhof in Berlin ist ein ehemaliger Bahnhof der Berlin-Hamburger Bahn, sein Empfangsgebäude beherbergt heute das Museum für Gegenwart, das zur Nationalgalerie gehört. Das Museum zählt mit 250.000 Besuchern im Jahr 2007 zu den erfolgreichsten Häusern für zeitgenössische Kunst.

Der Hamburger Bahnhof wurde von 1846 bis 1847 als Kopfbahnhof der Berlin-Hamburger Bahn errichtet, sein Empfangsgebäude nach Plänen von deren Direktor Friedrich Neuhaus sowie Ferdinand Wilhelm Holz in spätklassizistischem Stil erbaut. Er ist eines der ältesten Bahnhofsgebäude Deutschlands und der einzige heute noch erhaltene aller Berliner Kopfbahnhöfe aus dieser Zeit, wird aber heute nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion genutzt. Er befindet sich nordöstlich des Hauptbahnhofs (des ehemaligen Lehrter Bahnhofs) an der Invalidenstraße im Stadtteil Berlin-Moabit in unmittelbarer Nähe zur Charité und gehört der Immobiliengesellschaft Vivico. Im Umfeld wurden mittlerweile zahlreiche andere kulturelle Nutzungen angesiedelt.

Geschichte Entwicklung (Wikipedia)

Der Hamburger Bahnhof besaß zwei hohe Rundbogentore als Durchfahrten für die Lokomotiven, die auf einer Drehscheibe vor dem Gebäude umgesetzt wurden.

Ab 1851 nahm die Verbindungsbahn zwischen dem Stettiner Bahnhof und dem Hamburger Bahnhof sowie den weiteren Kopfbahnhöfen Potsdamer Bahnhof, Anhalter Bahnhof bis zum Frankfurter Bahnhof (später: Schlesischer Bahnhof) den Betrieb auf.

1870 erfolgte der Einbau einer Schiebebühne zum Umsetzen der Loks, wodurch die Tore überflüssig wurden. Im gleichen Jahr wurde die auf Straßenebene verkehrende Verbindungsbahn abgerissen, da sie zum Verkehrshindernis geworden war. 1911 bis 1916 wurden zwei Flügel zur Straße hin angebaut, wodurch der heutige Ehrenhof entstand.

1990 bis 1996 erfolgte der bisher letzte Umbau bzw. die Erweiterung nach Plänen von Josef Paul Kleihues für das Museum für Gegenwart. Von Kleihues stammt der rechts der großen Halle gelegene Erweiterungsbau mit einer Länge von 80 Metern.

Im Bahnhof befinden sich neben den Ausstellungsräumen eine Buchhandlung sowie ein Restaurant, das von Sarah Wiener geführt wird.